Ich mag Lebensmittel, die nicht so tun, als wären sie etwas Besseres. Und das Butterbrot gehört für mich unbedingt dazu. Kein Chichi, kein kompliziertes Anrichten, keine Zutatenliste, für die man erst drei Feinkostläden abklappern muss. Eine gute Scheibe Brot, Butter drauf – und eigentlich könnte man schon zufrieden sein.
Zum Tag des Deutschen Butterbrotes am 25. September darf es aber ruhig ein bisschen mehr sein. Deshalb habe ich drei Varianten zusammengestellt, die aus der guten alten Stulle etwas Besonderes machen, ohne ihr den unkomplizierten Charakter auszutreiben.
Mein Radieschenbrot mit Schnittlauch und einem Hauch Zitrone ist der Frischekick unter den dreien: knackig, würzig und so einfach, dass man sich fragt, warum man Butter nicht viel öfter mit Zitronenschale verfeinert.
Das Gesunde
Deutlich üppiger wird es mit Camembert und Apfel. Dazu körniger Senf, knusprige Röstzwiebeln und Kresse – cremig, fruchtig, scharf und knackig auf einmal. Genau mein Verständnis von einem anständigen Abendbrot.
Das Deftige
Und weil Butterbrot durchaus auch eine süße Seite haben darf, kommt auf die dritte Scheibe . Eine Prise Salz dazu – und plötzlich schmeckt die Stulle fast ein bisschen nach Urlaub.





