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Illustration einer Frau, die entspannt in einer großen Tasse Kräutertee sitzt, umgeben von Heilpflanzen und Blüten – Symbolbild für Heilkräuter, natürliche Hausmittel und Frauenbeschwerden.
Gesundheit

Heilpflanzen für die Wechseljahre: Welches Kraut hilft bei welcher Beschwerde?

23.6.2026
Avatar von Franziska Wiegard
Franziska Wiegard
4 Min.

Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungstiefs: Mit diesem Kräuter-Kompass finden Sie schnell die passende Heilpflanze

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Illustration: Shutterstock.com

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  4. Heilpflanzen für die Wechseljahre: Welches Kraut hilft bei welcher Beschwerde?

Schweißausbrüche mitten in der Nacht, ein Herz, das plötzlich aus dem Takt gerät, Stimmungsschwankungen, die sich kaum erklären lassen: Die Wechseljahre bringen für viele Frauen Beschwerden mit sich, die den Alltag spürbar belasten können. Bei stark ausgeprägten Symptomen ist häufig eine Hormonersatztherapie (HRT) die wirksamste Lösung. Viele Frauen wollen nur leichte bis mittelschwere Beschwerden in den Griff zu bekommen – und erst einmal auf die Kraft der Natur setzen. Nach Rücksprache mit der Frauenärztin können pflanzliche Mittel teilweise auch begleitend zur HRT angewendet werden.

Ihr Wegweiser durch die Wechseljahre

  • Porträt einer lächelnden Frau in den Wechseljahren mit mehrfacher Darstellung als Symbol für die verschiedenen Phasen der Menopause, hormonelle Veränderungen und weibliches Wohlbefinden.
    Übersicht | Franziska Wiegard

    Wechseljahre: Symptome erkennen, Beschwerden lindern, gut leben

Porträt einer lächelnden Frau in den Wechseljahren mit mehrfacher Darstellung als Symbol für die verschiedenen Phasen der Menopause, hormonelle Veränderungen und weibliches Wohlbefinden.
Übersicht | Franziska Wiegard

Wechseljahre: Symptome erkennen, Beschwerden lindern, gut leben

Pflanzliche Präparate mit Sorgfalt auswählen

Mönchspfeffer, Traubensilberkerze oder Rotklee etwa enthalten Wirkstoffe, die hormonähnlich wirken oder regulierend in den Hormonhaushalt eingreifen. Andere Pflanzen wie Salbei oder Weißdorn setzen gezielter an einzelnen Symptomen an, etwa an übermäßigem Schwitzen oder Herzrasen. Die Studienlage ist nicht für alle Pflanzen gleich gut – bei manchen ist die Wirkung solide belegt, bei anderen bleibt sie umstritten. Eines haben jedoch alle gemeinsam: Auch pflanzliche Mittel sind Arzneimittel und sollten bewusst eingesetzt werden.

Immer wichtig dabei: Auf zugelassene Arzneipräparate aus der Apotheke zurückgreifen. Sie enthalten hochwertige Wirkstoffe in der nötigen Konzentration. Da auch pflanzliche Präparate Nebenwirkungen haben können oder zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen, vor der Einnahme den Arzt fragen.

Gewürze ins Essen oder Kräuter als Tee aufbrühen

Außerdem gibt es Kräuter, die nicht als Tablette oder Tropfen eingenommen werden, sondern zum Beispiel als Gewürz in den Speiseplan integriert werden können. Dazu zählen etwa Moringa, Fenchel- und Bockshornkleesamen oder Galgant sowie Safran. Melanie Wenzel, Heilpraktikerin, Kräuter-Expertin und Autorin („Natürlich, hot & happy. Ohne Hormone durch die Wechseljahre“, Goldegg, 24 Euro) rät: „Suchen Sie sich je nach Beschwerden zwei bis vier Gewürze oder Kräuter aus, um sie in den täglichen Speiseplan zu integrieren.“

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© Foto: KI-generiert mit Midjourney/Agentur2

Im Überblick: Ihre Beschwerde – und die passende Pflanze

Was hilft bei Hitzewallungen und Schwitzen?

Gut zu wissen: Auslöser wie Alkohol, Kaffee oder scharfes Essen können Hitzewallungen zusätzlich verstärken – ein Beobachtungs-Tagebuch hilft, die eigenen Auslöser zu erkennen.

Was hilft bei Schlafstörungen?

Gut zu wissen: Pflanzliche Mittel entfalten ihre Wirkung meist erst nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung.

Was hilft bei Stimmungsschwankungen & innerer Unruhe?

Gut zu wissen: Pflanzliche Mittel können der Psyche gut helfen – bei einer ausgeprägten Depression sind sie aber meist nicht ausreichend. Rat vom Arzt ist nötig.

Was hilft bei Herzklopfen & Herzrasen?

Gut zu wissen: Neu auftretendes oder häufiges Herzrasen sollte immer untersucht werden. Behandlungsbedürftige Ursachen wie eine Schilddrüsenerkrankung können dahinter stecken.

Was hilft bei Zyklusstörungen & PMS?

Gut zu wissen: In der Perimenopause kann der Zyklus stark schwanken, bevor er ganz ausbleibt – das ist ganz normal und lässt sich mit pflanzlichen Mitteln oft gut begleiten.

Was hilft bei Hungergefühl & lahmem Stoffwechsel?

Gut zu wissen: Ein verändertes Hungergefühl in den Wechseljahren hat oft hormonelle Ursachen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist jetzt wichtig.

Was hilft bei Verdauungsbeschwerden & Blähungen?

Gut zu wissen: Halten die Beschwerden länger an, sollte die Ursachen beim Arzt abgeklärt und ernste Ursachen ausgeschlossen werden.

Was hilft bei Konzentrationsschwäche & Vergesslichkeit?

Gut zu wissen: Leichter „Brainfog“ in den Wechseljahren ist häufig hormonell bedingt und vorübergehend. Bei plötzlicher oder starker Verschlechterung zum Arzt gehen.

Was hilft bei Libidoverlust?

Gut zu wissen: Nachlassende Lust hat oft mehrere Ursachen gleichzeitig – hormonelle, psychische oder partnerschaftliche. Ein offenes Gespräch mit der Frauenärztin ist ratsam.

Was hilft bei Antriebslosigkeit?

Gut zu wissen: Anhaltende Antriebslosigkeit kann auch andere Ursachen haben, etwa eine Schilddrüsenunterfunktion oder Eisenmangel – das zeigt ein Blutbild beim Hausarzt.

Gut durch die Wechseljahre: Kraft, Ruhe und Unterstützung

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