Zusammenfassung
Früher war die Sache vergleichsweise übersichtlich: Gerade geschnitten, Bootcut oder hauteng – viel mehr Auswahl gab es in vielen Geschäften nicht. Heute hängen dort Wide Leg, Barrel, Mom, Boyfriend oder Flared Jeans nebeneinander. Am Ende geht es aber um etwas ganz Einfaches: Wie steht die Hose mir? Entscheidend ist, wie wohl Sie sich darin fühlen, welche Proportionen Sie betonen möchten und wie Sie die Hose kombinieren.
Welche Jeans sollte jede Frau kennen?

Straight Leg, Slim Fit, Bootcut und Skinny bilden gewissermaßen das Grundvokabular der Jeanswelt. An ihnen lassen sich viele andere Schnitte gut erklären: mal etwas weiter, mal enger, mal unten ausgestellt. Wer diese vier kennt, findet sich zwischen den vielen neuen Bezeichnungen deutlich leichter zurecht.
1. Straight Leg – der zeitlose Klassiker
Das macht diese Jeans aus: Die Straight Leg fällt vom Oberschenkel bis zum Saum nahezu gerade. Sie liegt weder eng an noch ist sie auffällig weit – und genau das macht sie so unkompliziert. Der Schnitt wirkt ruhig, modern und macht fast jeden Modetrend mit, ohne selbst schnell altmodisch auszusehen. Je nach Modell sitzt die Jeans eher körpernah oder etwas lockerer. Wichtig ist vor allem die gerade Linie des Beins.
Wem steht sie besonders? Kurz gesagt: fast jeder Frau. Die Straight Leg gleicht Proportionen angenehm aus und zeichnet Beine und Waden nicht stark nach. Sie ist deshalb eine gute Wahl, wenn Ihnen Skinny Jeans zu eng und Wide Leg Modelle zu voluminös erscheinen.
Frauen mit kräftigeren Oberschenkeln achten am besten darauf, dass die Hose dort locker fällt und nicht spannt. Kleinere Frauen profitieren von einem etwas kürzeren Modell oder einer Länge, die knapp auf dem Schuh endet. Ein hoher Bund kann die Beine zusätzlich länger wirken lassen.
So kombinieren Sie den Look: Mit Sneakern, T-Shirt und Cardigan wird die Straight Leg zum entspannten Alltagsbegleiter. Eine Bluse, ein Blazer und Loafer machen sie bürotauglich. Auch schmale Stiefeletten passen gut – idealerweise endet das Hosenbein knapp über dem Schuh oder fällt locker darüber. Weil der Schnitt so ausgewogen ist, dürfen Oberteile sowohl körpernah als auch etwas weiter ausfallen. Bei längeren Pullovern oder Blusen wirkt es schön, wenn Sie zumindest vorne ein kleines Stück in den Bund stecken.
Unser Styling-Tipp: Wählen Sie für einen besonders eleganten Look eine dunkle Waschung ohne starke Aufhellungen und kombinieren Sie dazu Schuhe in einer ähnlichen Farbe.
Kurz gesagt: Die Straight Leg ist die Jeans für alle, die es unkompliziert, zeitlos und vielseitig mögen.
2. Slim Fit – die goldene Mitte
Das macht diese Jeans aus: Die Slim Fit sitzt körpernah, ohne das Bein komplett einzupacken. Sie folgt der Figur an Hüfte und Oberschenkeln und läuft meist schmal zum Knöchel zu. Im Vergleich zur Skinny bleibt aber etwas mehr Luft zwischen Stoff und Bein. Gerade diese Mischung macht sie für viele Frauen zum Lieblingsschnitt: Sie wirkt schlank und gepflegt, fühlt sich dabei aber oft bequemer an als eine sehr enge Jeans.
Wem steht sie besonders? Die Slim Fit passt gut zu Frauen, die ihre Beine gern zeigen, aber keinen hautengen Schnitt tragen möchten. Sie funktioniert bei schlanken ebenso wie bei kurvigen Figuren – entscheidend ist, dass der Stoff nicht an Knien oder Waden spannt. Bei kräftigeren Waden lohnt es sich, auf Modelle zu achten, die zum Saum hin nicht zu stark zulaufen. Ein elastischer Denim sorgt für Bewegungsfreiheit, sollte die Figur aber trotzdem halten und nicht nach wenigen Stunden ausleiern.
So kombinieren Sie den Look: Weil die Hose eher schmal geschnitten ist, darf das Oberteil etwas lockerer ausfallen. Eine fließende Bluse, ein längerer Cardigan oder ein lässiger Pullover sorgen für schöne Proportionen. Mit Ballerinas, Loafern oder schmalen Sneakern wirkt die Slim Fit klassisch. Stiefeletten passen besonders gut, wenn das Hosenbein knapp über dem Schaft endet oder sauber darin verschwindet. Für einen eleganteren Auftritt funktionieren auch Slingbacks oder Pumps.
Unser Styling-Tipp: Achten Sie beim Anprobieren auf die Rückseite der Knie: Bilden sich dort sehr viele Querfalten, sitzt das Modell wahrscheinlich enger, als es sollte.
Kurz gesagt: Die Slim Fit ist ideal, wenn Sie eine schmale Silhouette möchten, aber auf Komfort nicht verzichten wollen.
3. Bootcut – die Figur-Schmeichlerin
Das macht diese Jeans aus: Die Bootcut Jeans sitzt an Hüfte und Oberschenkeln meist körpernah und wird ab dem Knie leicht weiter. Ursprünglich sollte unter den Saum bequem ein Stiefel passen – daher ihr Name.
Der ausgestellte Beinverlauf ist deutlich zurückhaltender als bei einer Flared Jeans. Dadurch wirkt die Bootcut klassisch und lässt sich leichter kombinieren als eine ausgeprägte Schlaghose.
Wem steht sie besonders? Die Bootcut ist besonders vorteilhaft, wenn Sie kräftigere Hüften oder Oberschenkel optisch ausgleichen möchten. Das leicht ausgestellte Bein schafft unten ein Gegengewicht und lässt die gesamte Silhouette harmonischer wirken.
Auch Frauen mit kräftigen Waden profitieren von dem Schnitt, weil die Hose dort nicht eng anliegt. Ein mittelhoher oder hoher Bund stützt zusätzlich und kann die Taille schön betonen. Kleinere Frauen sollten darauf achten, dass die Hose nicht zu stark ausgestellt und nicht zu lang ist. Sonst verschwindet die Figur schnell unter zu viel Stoff.
So kombinieren Sie den Look: Am stärksten wirkt die Bootcut mit Schuhen, die etwas Höhe geben: Stiefeletten, Pumps, Sandalen mit Blockabsatz oder Plateauschuhe verlängern das Bein optisch. Wichtig ist, dass der Saum den Schuh fast bedeckt, aber nicht auf dem Boden schleift.
Dazu passen körpernahe Shirts, Blusen oder Pullover, die bis zur Hüfte reichen. Auch ein taillierter Blazer oder eine kurze Jacke bringt die ausgewogene Form des Schnitts schön zur Geltung.
Unser Styling-Tipp: Nehmen Sie zum Jeans-Kauf genau die Schuhe mit, zu denen Sie die Bootcut später tragen möchten. Bei kaum einem anderen Schnitt ist die richtige Länge so entscheidend.
Kurz gesagt: Die Bootcut bringt Hüften, Beine und Taille besonders harmonisch ins Gleichgewicht.
4. Skinny – schmal, aber heute entspannter
Das macht diese Jeans aus: Die Skinny liegt vom Bund bis zum Knöchel eng am Körper an. Moderne Modelle sind häufig etwas weniger hauteng als frühere Varianten und enthalten einen Stretchanteil, der für mehr Bewegungsfreiheit sorgt. Auch wenn weite Schnitte gerade viel Aufmerksamkeit bekommen: Die Skinny ist keineswegs verschwunden. Sie wird heute nur weniger als alleiniger Trend und stärker als praktischer Kombinationspartner getragen.
Wem steht sie besonders? Eine Skinny Jeans muss nicht ausschließlich schlanken Frauen vorbehalten sein. Entscheidend ist eine gute Passform: Sie sollte die Figur umschließen, ohne einzuschneiden oder jede Bewegung mitzumachen.
Bei kurvigen Figuren kann ein höherer Bund besonders angenehm sein. Wer kräftige Waden hat und sich in sehr engen Modellen unwohl fühlt, greift lieber zu einer Slim Fit oder einer schmalen Straight Leg. Das wirkt ähnlich, bietet aber mehr Spielraum.
So kombinieren Sie den Look: Die Skinny ist ideal zu weiteren Oberteilen: langen Blusen, lässigen Pullovern, Tuniken oder Oversize-Blazern. Dadurch entsteht ein schöner Kontrast zwischen schmalem Bein und lockerem Oberkörper.
Auch unter hohen Stiefeln ist sie praktisch, weil sich kein Stoff am Schaft staut. Mit Sneakern und kurzem Blazer wirkt sie sportlich, mit Loafern und längerer Hemdbluse klassisch. Sehr enge, kurze Oberteile plus hautenge Jeans können schnell etwas streng wirken. Entspannter wird der Look, wenn mindestens ein Kleidungsstück locker fällt.
Unser Styling-Tipp: Je cleaner die Skinny, desto moderner wirkt sie: Dunkle oder gleichmäßig blaue Waschungen sehen meist aktueller aus als starke Used-Effekte und auffällige Kontrastnähte.
Kurz gesagt: Die Skinny bleibt eine gute Wahl für alle, die schmale Jeans lieben und sie heute etwas lässiger kombinieren möchten.
Welche Jeans sind gerade im Trend?

Mode verändert sich ständig – aber nicht jeder Trend muss gleich radikal sein. Viele der aktuellen Jeans greifen bekannte Schnitte auf und interpretieren sie neu: mal weiter, mal lockerer oder mit einer völlig anderen Silhouette. Das Schöne daran: Sie müssen nicht jeden Trend mitmachen. Aber vielleicht entdecken Sie genau den Schnitt, den Sie schon lange gesucht haben.
5. Wide Leg – der lässige Allrounder
Das macht diese Jeans aus: Die Wide Leg gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten Jeans überhaupt – und hat gute Chancen, ein echter Klassiker zu werden. Sie sitzt an Hüfte und Taille meist gut an und fällt anschließend weit und gerade bis zum Saum. Das sorgt für eine fließende Silhouette und jede Menge Bewegungsfreiheit.
Je nach Stoff wirkt sie elegant oder ganz entspannt. Gerade Denim mit etwas Stand bringt den Schnitt besonders schön zur Geltung.
Wem steht sie besonders? Viele Frauen glauben, Wide Leg sei nur etwas für große, schlanke Figuren. Tatsächlich funktioniert sie überraschend vielseitig. Wer kräftigere Oberschenkel oder Hüften hat, profitiert oft davon, dass der Stoff locker fällt und nichts betont, was nicht betont werden soll. Kleinere Frauen wählen am besten ein Modell mit hohem Bund und kombinieren es mit Schuhen, die das Bein optisch verlängern.
So kombinieren Sie den Look: Je weiter die Hose, desto schmaler darf das Oberteil sein. Ein eingestecktes Shirt, ein kurzer Pullover oder eine taillierte Bluse bringen die Proportionen schön ins Gleichgewicht. Sneaker machen den Look lässig, Loafer oder Sandalen mit Absatz wirken etwas eleganter.
Unser Styling-Tipp: Ein kleines Stück Knöchel oder der Spann des Schuhs strecken die Figur oft stärker als eine Hose, die bis auf den Boden reicht.
Kurz gesagt: Modern, bequem und erstaunlich schmeichelhaft – die Wide Leg gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Jeans der letzten Jahre.
6. Barrel – der jüngste Trend-Schnitt
Das macht diese Jeans aus: Kaum ein Schnitt sorgt derzeit für so viele neugierige Blicke wie die Barrel Jeans. Sie sitzt oben angenehm an, wird an Oberschenkeln und Knien deutlich weiter und läuft zum Knöchel wieder schmal zusammen. Dadurch entsteht die typische, leicht tonnenförmige Silhouette. Auf dem Bügel wirkt sie manchmal ungewöhnlich. Angezogen überrascht sie viele Frauen aber mit ihrer lässigen Ausstrahlung.
Wem steht sie besonders? Die Barrel passt erstaunlich vielen Figurtypen. Frauen mit schmalen Beinen gewinnen etwas mehr Form, kräftigere Oberschenkel verschwinden locker unter dem Stoff. Wichtig ist vor allem, dass die Hose an Taille und Gesäß gut sitzt. Wer sehr klein ist, greift besser zu einer etwas schmaleren Barrel-Variante.
So kombinieren Sie den Look: Die besondere Form der Hose kommt am schönsten mit schlichten Oberteilen zur Geltung. Ein enges T-Shirt, eine eingesteckte Bluse oder ein kurzer Strickpullover reichen völlig aus.
Sneaker, Loafer oder Sandalen funktionieren gleichermaßen gut.
Unser Styling-Tipp: Lassen Sie sich vom ersten Eindruck auf dem Kleiderbügel nicht abschrecken. Die Barrel verändert ihre Wirkung oft erst beim Anprobieren.
Kurz gesagt: Die Barrel ist die spannendste Jeans für alle, die Lust auf einen modernen, aber trotzdem alltagstauglichen Look haben.
7. Flared – das Comeback der 70er
Das macht diese Jeans aus: Die Flared erinnert an die legendären Schlaghosen der 70er-Jahre. Anders als die Bootcut wird das Bein unterhalb des Knies deutlich weiter. Dadurch entsteht eine elegante, fast schwingende Linie. Heute wirkt der Schnitt deutlich moderner als früher – vor allem in dunklen Waschungen und mit klaren Formen.
Wem steht sie besonders? Die Flared eignet sich besonders gut, wenn Sie Ihre Beine optisch verlängern möchten. Durch den ausgestellten Saum wirkt die Figur oft größer und harmonischer. Frauen mit etwas breiteren Hüften profitieren ebenfalls vom ausgewogenen Verhältnis zwischen Ober- und Unterschenkel.
So kombinieren Sie den Look: Absätze sind fast immer eine gute Idee. Dadurch fällt die Hose besonders schön und die Beine wirken länger. Dazu passen schlichte Blusen, Rollkragenpullover oder ein taillierter Blazer. Bei sehr weiten Oberteilen kann der Look schnell zu voluminös werden.
Unser Styling-Tipp: Die Flared sollte fast den Boden berühren, ihn aber nicht streifen. Ein paar Zentimeter machen hier einen erstaunlich großen Unterschied.
Kurz gesagt: Wer den eleganten Retro-Look mag, findet in der Flared eine der femininsten Jeans überhaupt.
8. Mom Jeans – der unkomplizierte Retro-Liebling
Das macht diese Jeans aus: Hoher Bund, lockerer Sitz und ein leicht schmal zulaufendes Bein: Die Mom Jeans bringt den Stil der 80er- und 90er-Jahre zurück. Sie wirkt unkompliziert und lässig, ohne übertrieben weit zu sein. Gerade in helleren Waschungen entfaltet sie ihren typischen Vintage-Charme.
Wem steht sie besonders? Frauen mit einer ausgeprägten Taille profitieren besonders vom hohen Bund. Gleichzeitig umspielt die Mom Jeans Hüften und Oberschenkel angenehm locker. Wer sehr klein ist, sollte auf ein nicht zu langes Modell achten.
So kombinieren Sie den Look: Ein eingestecktes T-Shirt oder eine Bluse bringen den hohen Bund schön zur Geltung. Dazu passen Sneaker ebenso gut wie Loafer oder Sandalen. Kurze Jeansjacken oder Blazer unterstreichen den entspannten Retro-Look.
Unser Styling-Tipp: Ein schmaler Gürtel setzt die Taille zusätzlich in Szene und verleiht der Mom Jeans mehr Struktur.
Kurz gesagt: Bequem, unkompliziert und herrlich nostalgisch – die Mom Jeans verbindet Komfort mit Stil.
9. Boyfriend – entspannt und lässig
Das macht diese Jeans aus: Locker, bequem und herrlich unkompliziert: Die Boyfriend Jeans sitzt bewusst etwas weiter an Hüfte und Beinen und wirkt, als hätten Sie sie sich kurzerhand aus dem Kleiderschrank Ihres Partners ausgeliehen. Genau dieser lässige Look macht ihren Charme aus – ohne dabei unförmig zu wirken.
Wem steht sie besonders? Die Boyfriend Jeans passt fast jedem Figurtyp. Frauen mit schmalen Hüften verleihen ihr etwas mehr Volumen, während sie bei kurvigeren Figuren locker über Oberschenkel und Po fällt, ohne einzuengen. Wichtig ist nur, dass die Hose trotz der weiten Passform an der Taille gut sitzt.
So kombinieren Sie den Look: Damit die Silhouette ausgewogen bleibt, passen schmale oder leicht taillierte Oberteile besonders gut dazu. Sneaker unterstreichen den entspannten Stil, mit Loafern oder Sandalen wirkt die Boyfriend Jeans dagegen schnell etwas eleganter. Wer die Hosenbeine leicht hochkrempelt, setzt zusätzlich die Knöchel in Szene.
Unser Styling-Tipp: Ein Blazer oder eine kurze Jeansjacke verleiht dem lässigen Schnitt eine feminine Note und sorgt dafür, dass der Look nicht zu weit oder sackartig wirkt.
Kurz gesagt: Die Boyfriend Jeans ist die perfekte Wahl für alle, die Komfort lieben und trotzdem modern und stilvoll aussehen möchten.
Welche Jeans sind im Sommer besonders schön?

Nicht jede Jeans begleitet uns das ganze Jahr. Manche Schnitte fühlen sich gerade im Frühling und Sommer besonders leicht an, andere verändern ihren Look schon durch eine kleine Styling-Idee. Genau deshalb lohnt sich ein Blick auf diese vier Varianten – vielleicht steckt Ihre nächste Lieblingsjeans ja schon im Kleiderschrank.
10. Cropped – luftig und modern
Das macht diese Jeans aus: Cropped Jeans enden oberhalb des Knöchels und zeigen dadurch bewusst etwas Bein. Je nach Modell kann das Hosenbein schmal, gerade oder weit geschnitten sein – entscheidend ist allein die verkürzte Länge. Der Look wirkt leicht, modern und eignet sich besonders gut für warme Tage.
Wem steht sie besonders? Cropped Jeans passen fast jeder Frau. Besonders schön wirken sie, wenn schmale Knöchel sichtbar werden. Wer eher klein ist, sollte darauf achten, dass die Hose nicht mitten auf der Wade endet, sondern knapp oberhalb des Knöchels. Bei kräftigeren Waden kann ein etwas weiteres Bein harmonischer wirken als ein sehr schmaler Schnitt.
So kombinieren Sie den Look: Sneaker, Loafer, Sandalen oder Slingbacks – kaum eine Jeans lässt Schuhe so schön zur Geltung kommen wie die Cropped. Dazu passen eingesteckte Blusen, Ringelshirts oder leichte Sommerpullover.
Unser Styling-Tipp: Achten Sie auf die richtige Länge: Zwei oder drei Zentimeter machen oft den Unterschied zwischen modern und unfreiwillig verkürzt.
Kurz gesagt: Perfekt für alle, die ihre Lieblingsschuhe zeigen und dabei sommerlich leicht wirken möchten.
11. Capri – der Überraschungstrend des Sommers
Das macht diese Jeans aus: Lange galt sie als schwierig – jetzt ist sie wieder da. Die Capri endet deutlich unterhalb des Knies und erinnert an die Mode der 50er- und frühen 2000er-Jahre. Moderne Modelle wirken jedoch schlichter und eleganter als viele ihrer Vorgänger.
Wem steht sie besonders? Capris kommen besonders gut zur Geltung, wenn Knöchel und Waden eher schmal sind. Wer etwas kräftigere Waden hat, wählt lieber ein Modell, das etwas lockerer fällt oder knapp unter der Wade endet.
So kombinieren Sie den Look: Flache Sandalen, Ballerinas oder leichte Sneaker passen hervorragend. Dazu sehen weite Leinenblusen oder lockere Hemden besonders sommerlich aus.
Unser Styling-Tipp: Capris wirken deutlich moderner, wenn Oberteil und Accessoires schlicht bleiben. Zu viele verspielte Details lassen den Look schnell altmodisch erscheinen.
Kurz gesagt: Ein überraschendes Comeback – richtig kombiniert wirkt die Capri heute frischer denn je.
12. Jeans-Bermudas – der lässige Sommerbegleiter
Das macht diese Jeans aus: Jeans-Bermudas reichen bis knapp über oder auf das Knie und verbinden den Komfort einer Shorts mit der Alltagstauglichkeit einer Jeans. Heute gibt es sie von schmal bis lässig weit. Gerade locker geschnittene Modelle gehören zu den großen Sommertrends.
Wem steht sie besonders? Grundsätzlich jeder. Kleinere Frauen greifen eher zu schmaleren Modellen, größere Frauen können auch weitere Schnitte wunderbar tragen. Wichtig ist vor allem, dass die Hose nicht zu eng am Oberschenkel sitzt.
So kombinieren Sie den Look: Mit Leinenbluse und Sandalen wirken Jeans-Bermudas fast mediterran. Sneaker machen den Look sportlicher, Loafer etwas eleganter.
Unser Styling-Tipp: Ein kleiner Saumumschlag wirkt oft hochwertiger als ein ausgefranster Abschluss.
Kurz gesagt: Ideal für warme Tage, wenn Shorts zu sportlich und lange Jeans zu warm sind.
13. Turn-up – ein kleiner Umschlag, große Wirkung
Das macht diese Jeans aus: Eigentlich handelt es sich gar nicht um einen eigenen Schnitt. Der breite Umschlag am Saum verändert jedoch den Charakter vieler Jeans deutlich. Aus einer klassischen Straight Leg wird im Handumdrehen ein entspannter Freizeitlook. Gerade deshalb gehört der Turn-up in jeden Jeans-Guide.
Wem steht er besonders? Fast jeder Frau. Besonders schön wirkt der Aufschlag bei geraden oder etwas weiteren Jeans. Sehr kleine Frauen sollten ihn nicht zu breit wählen, damit das Bein optisch nicht verkürzt wird.
So kombinieren Sie den Look: Sneaker, Espadrilles oder Sandalen harmonieren perfekt mit einem Turn-up. Ein schlichtes T-Shirt oder eine lockere Bluse unterstreichen den lässigen Charakter.
Unser Styling-Tipp: Ein sauber gefalteter, etwas breiterer Umschlag wirkt deutlich hochwertiger als mehrfach zusammengerollter Stoff.
Kurz gesagt: Manchmal braucht es keine neue Jeans – ein einfacher Aufschlag genügt.

So finden Sie Ihre perfekte Jeans
Nicht jede Jeans, die auf dem Bügel überzeugt, sitzt auch am Körper perfekt. Mit diesen fünf Tipps sparen Sie sich Fehlkäufe – und oft auch eine Menge Frust.
✔ Probieren Sie mindestens zwei Größen an.
Je nach Marke können Jeans überraschend unterschiedlich ausfallen.
✔ Achten Sie auf die Bundhöhe.
Oft entscheidet nicht der Schnitt, sondern der Bund darüber, ob Sie sich wohlfühlen.
✔ Nehmen Sie die passenden Schuhe mit.
Vor allem Bootcut und Flared wirken je nach Absatzhöhe völlig unterschiedlich.
✔ Testen Sie die Jeans in Bewegung.
Setzen Sie sich hin, gehen Sie ein paar Schritte und machen Sie ruhig eine kleine Kniebeuge. Eine gute Jeans sollte alles mitmachen.
✔ Kaufen Sie nicht nur nach dem Trend.
Die schönste Jeans ist die, in der Sie sich gern bewegen – nicht die, die gerade überall zu sehen ist.
Wovon spricht eigentlich meine Enkelin?

"Papa, Du checkst aber auch gar nichts!" Sagte meine 13-jährige Tochter zu mir, als sie das Bild gesehen hatte. Low Rise sei nämlich gar kein Schnitt, sondern eine Bundhöhe. Wo sie recht hat, hat sie recht. Also geht es hier nicht um Schnitte, sondern um Trends. Aber Sie checken das … bestimmt!
André Lorenz
Baggy Jeans
Extraweit, locker und bewusst oversized – Baggy Jeans gehören derzeit zu den beliebtesten Schnitten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Oft werden sie mit Sneakern und kurzen Oberteilen kombiniert. Je lässiger die Hose sitzt, desto authentischer wirkt der Look.
Low Rise Jeans
Hier sitzt der Bund deutlich tiefer als bei den High-Waist-Modellen der vergangenen Jahre. Der Trend erinnert an die frühen 2000er-Jahre und erlebt gerade ein überraschendes Comeback. Nicht jede Frau muss ihn mitmachen – aber kennen sollte man ihn.
Jorts
Der Name setzt sich aus Jeans und Shorts zusammen. Gemeint sind weite Jeans-Bermudas, die bis zum Knie oder sogar etwas darüber hinaus reichen. Besonders in der Streetwear gehören sie aktuell zu den auffälligsten Sommertrends.
Ein letzter Tipp …
Mode verändert sich ständig. Manche Trends verschwinden nach einer Saison wieder, andere bleiben viele Jahre. Das gilt auch für Jeans. Deshalb müssen Sie nicht jedem Hype hinterherlaufen.
Viel wichtiger ist etwas anderes: Finden Sie den Schnitt, in dem Sie sich wohlfühlen. Denn die perfekte Jeans ist nicht die modernste – sondern die, in der Sie morgens gern aus dem Haus gehen.
Der Beitrag ist mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz entstanden.
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