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Halb-und-Halb-Knödel zählen zu den beliebtesten Kartoffelknödeln Deutschlands, besonders in Thüringen und Franken. Durch die Kombination aus rohen und gekochten Kartoffeln erhalten sie ihre typisch lockere, zugleich schnittfeste Konsistenz und einen besonders kräftigen Kartoffelgeschmack. Sie passen hervorragend zu Braten, Wild, Gulasch oder einer aromatischen Pilzrahmsoße und sind ein Klassiker der traditionellen Sonntagsküche.
1 Std. 15 Min.
Gesamtzeit
1Die mehligkochenden Kartoffeln mit Schale weich kochen. Pellen, noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken und vollständig auskühlen lassen.
2Die rohen Kartoffeln schälen und fein reiben. In ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken. Den aufgefangenen Kartoffelsaft einige Minuten stehen lassen. Das Wasser vorsichtig abgießen und die am Boden abgesetzte Kartoffelstärke zum Teig geben.
3Gekochte und rohe Kartoffeln mit der Kartoffelstärke, Ei, Salz und Muskat rasch zu einem glatten Teig verkneten.
4Wer mag, röstet kleine Weißbrotwürfel in Butter goldbraun an und setzt jeweils einige davon in die Mitte der Knödel.
5Mit angefeuchteten Händen acht gleich große Knödel formen.
Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur noch leicht siedet. Die Knödel hineingeben und etwa 20 bis 25 Minuten ziehen lassen. Nicht sprudelnd kochen, damit sie ihre Form behalten.
Mit einer Schaumkelle herausheben, kurz abtropfen lassen und sofort servieren.











