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Kochen & Backen

Besser schlafen durch die richtige Ernährung

27.3.2026
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Peter Hummel
2 Minuten

Ein leichtes, ausgewogenes Abendessen kann entscheidend dafür sein, wie gut wir schlafen. Peter Hummel, Ressortleiter Essen & Genießen, hat seine fünf Lieblingsrezepte ausgewählt, die Genuss und Funktion verbinden – und den Körper optimal auf die Nacht vorbereiten.

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Foto: KI generiert mit ChatGPT/Agentur2

Als Redakteur für Essen und Genießen beschäftige ich mich täglich mit der Frage, wie Ernährung nicht nur schmeckt, sondern auch unser Wohlbefinden nachhaltig beeinflusst. Gerade das Abendessen wird dabei oft unterschätzt. Viele Menschen essen abends entweder zu schwer oder greifen zu schnellen, wenig ausgewogenen Lösungen – und wundern sich dann über unruhigen Schlaf. Genau aus diesem Grund habe ich diese fünf Rezepte für Sie ausgewählt.

Mir war wichtig, Gerichte zusammenzustellen, die leicht verdaulich sind, den Körper nicht belasten und gleichzeitig gezielt Nährstoffe liefern, die den Schlaf unterstützen. Dabei spielt vor allem Tryptophan eine zentrale Rolle – eine Aminosäure, die im Körper zur Bildung von Serotonin und schließlich Melatonin beiträgt. Ebenso entscheidend sind Magnesium und komplexe Kohlenhydrate, die das Nervensystem beruhigen und den Blutzuckerspiegel stabil halten.

Der Lachs mit Spinat und Vollkornreis ist für mich ein Klassiker, wenn es um ein ausgewogenes Abendessen geht. Er vereint hochwertige Fette, Eiweiß und Mineralstoffe in einer Form, die satt macht, aber nicht beschwert.

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Ich achte sehr darauf, den Lachs nicht zu lang zu braten. So bleibt er saftig und bekömmlich.

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Peter Hummel, Foodredakteur

Die Vollkornpasta mit Avocado-Pesto zeigt, dass auch cremige Gerichte abends funktionieren können, wenn die Zutaten stimmen. Ich liebe dieses Rezept besonders an stressigen Tagen, weil es schnell geht und trotzdem nährstoffreich ist. Mein Tipp: Die Avocado wirklich reif verwenden – das macht die Sauce nicht nur geschmacklich besser, sondern auch leichter verdaulich.

Die warme Hafer-Bowl ist für mich fast schon ein kleines Abendritual. Sie wirkt beruhigend, wie „Soulfood“, ohne schwer im Magen zu liegen. Ein persönlicher Trick: ein Hauch Muskat verstärken die entspannende Wirkung zusätzlich.

Der Hähnchen-Wrap ist meine Empfehlung für alle, die abends etwas Herzhaftes möchten, aber keine schwere Mahlzeit vertragen. Er lässt sich gut vorbereiten und ist auch ideal, wenn man spät nach Hause kommt. Ich achte hier darauf, das Gemüse möglichst frisch und knackig zu halten – das sorgt für Leichtigkeit und Frische.

Die Linsensuppe schließlich ist für mich das perfekte „Runterkommen-Gericht“. Warm, sättigend und gleichzeitig sanft zur Verdauung. Besonders nach langen Tagen oder wenn ich merke, dass mein Körper etwas Ruhe braucht, ist sie meine erste Wahl. Ich empfehle, die Suppe nicht zu stark zu würzen – weniger ist hier oft mehr.

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Was all diese Rezepte verbindet, ist ihre Balance: Sie liefern Energie, ohne zu überfordern, und unterstützen den Körper dabei, in den Ruhemodus zu wechseln.

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Peter Hummel, Foodredakteur

Mein wichtigster Tipp ist daher: Achte nicht nur darauf, was du isst, sondern auch wie und wann. Iss bewusst, nimm dir Zeit und vermeide große, schwere Portionen kurz vor dem Schlafengehen.

Denn guter Schlaf beginnt oft nicht im Schlafzimmer – sondern bereits auf dem Teller.