So schützen Sie Hunde und Katzen vor der Hitze | Frau im Leben+plus
Daheim
Haustiere bei Hitze: So kommen Hund und Katze gut durch heiße Sommertage
31.7.2025
3 Min.
Hunde und Katzen können nicht schwitzen und leiden deshalb schneller und stärker unter den heißen Temperaturen. Wie Sie die Vierbeiner dann unterstützen können
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Der Sommer ist eine wunderbare Zeit – auch für unsere Haustiere. Gemeinsame Spaziergänge, entspannte Stunden im Garten oder Ausflüge ins Grüne machen Mensch und Tier gleichermaßen Freude. Doch hohe Temperaturen können für Hunde und Katzen schnell zur Belastung werden. Viele Tierhalter unterschätzen die Gefahren von Hitze für ihre vierbeinigen Lieblinge.
Damit Hund und Katze gesund durch den Sommer kommen, sollten Sie einige wichtige Regeln beachten.
Hunde bei Hitze: Weniger ist oft mehr
Während wir Menschen die Sonne genießen, geraten Hunde bei Hitze oft schneller an ihre Grenzen. Besonders anstrengend wird es, wenn sie neben dem Fahrrad herlaufen müssen. Was für den Menschen eine gemütliche Radtour ist, bedeutet für den Hund körperliche Höchstleistung. Auch lange Spaziergänge können bei hohen Temperaturen zu viel sein.
➡️ Empfehlung: Ausgedehnte Gassirunden deshalb möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen. Ideal sind schattige Wald- und Feldwege.
Achtung: Asphalt kann Hundepfoten verbrennen
Viele Hundehalter wissen nicht, wie stark sich Straßen und Gehwege in der Sonne aufheizen. Asphalt kann Temperaturen erreichen, die die empfindlichen Pfotenballen verletzen.
➡️ Als Faustregel gilt: Können Sie Ihren Handrücken nicht mehrere Sekunden auf den Boden legen, ist der Untergrund auch für Hundepfoten zu heiß.
Baden mit Hund: Abkühlung nur unter Aufsicht
Viele Hunde lieben es, an heißen Tagen ins Wasser zu springen. Doch beim Schwimmen lauern Gefahren. Strömungen in Flüssen, Seen oder am Meer werden oft unterschätzt.
➡️ Achten Sie darauf, dass Ihr Hund gefahrlos ins Wasser gelangen kann und behalten Sie ihn stets im Blick. Besonders ältere Hunde sollten sich nicht überanstrengen.
Hund im Auto: Schon wenige Minuten können gefährlich werden
Bereits bei Außentemperaturen um 20 Grad kann sich das Wageninnere innerhalb weniger Minuten stark aufheizen. Das kann für einige Hunde und Hunderassen bereits gefährlich werden. Ein leicht geöffnetes Fenster bietet dabei keinen ausreichenden Schutz.
➡️ Deshalb: Ein Hund sollte im Sommer niemals allein im Auto bleiben – auch nicht für kurze Zeit.
Hunde-Eis: Leckere Abkühlung für heiße Tage
Manche Hunde leiden schon bei moderaten Temperaturen. Eine einfache Möglichkeit zur Abkühlung ist selbstgemachtes Hunde-Eis.
➡️ Unser Rezept für Hunde-Eis: Zerdrückte Banane mit etwas Hüttenkäse vermischen und in Eiswürfelformen einfrieren. So erhält Ihr Hund eine gesunde Erfrischung in kleinen Portionen.
Katzen im Sommer: Schatten und Wasser sind Pflicht
Katzen gehen mit Hitze meist anders um als Hunde. Viele verbringen heiße Stunden lieber dösend im Schatten als aktiv im Garten.
Trotzdem brauchen auch Katzen ausreichend frisches Trinkwasser und kühle Rückzugsorte.
➡️ Unser Tipp: Stellen Sie am besten mehrere Wassernäpfe in Haus und Garten auf.
Lebensgefahr Kippfenster: Eine oft unterschätzte Gefahr für Katzen
Besonders im Sommer kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit gekippten Fenstern. Neugierige Katzen versuchen häufig, durch den schmalen Spalt zu klettern. Dabei können sie stecken bleiben und sich lebensgefährliche Verletzungen zuziehen.
➡️ Besser: Wenn Sie Fenster kippen möchten, sollten diese mit speziellen Schutzvorrichtungen gesichert sein. Noch sicherer ist es, auf gekippte Fenster ganz zu verzichten, solange die Katze unbeaufsichtigt ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
Ob Hund, Katze oder anderes Haustier - das hilft im Sommer:
ausreichend Schattenplätze zur Verfügung stellen
ständiger Zugang zu frischem Wasser
Überanstrengung vermeiden
Dann können Mensch und Tier den Sommer entspannt genießen.