Welche Arten gibt es?
Auch wenn sie den Namen „Rose“ tragen, gehören Helleborus nicht zu den Rosengewächsen, sondern zur Gattung der Nieswurz. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten, den Christ- und den Lenzrosen. Ihre Blüte zeigt sich zu unterschiedlicher Zeit: Wie der Name vermuten lässt, leuchten die weißen Blütenblätter der Christrose um die Weihnachtszeit. Die Lenzrosen hingegen öffnen im zeitigen Frühjahr ab Februar ihre Knospen. Die Blütenfarben reichen von zartem Pastellgelb wie bei Helleborus x hybridus ‚Silvia‘ bis zu tiefem Blauschwarz von Helleborus x hybridus ‚St. Philemon‘.
Wann und wie pflanzt man sie?
Vom Spätherbst bis zum Frühjahr können Helleborus in die Erde gesetzt werden. , also der Winter. Natürlich muss man einen frostfreien Tag abwarten. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so groß sein wie der Ballen. In jedem Fall danken es Helleborus, wenn das Loch mit einer Mischung aus Kompost und Gartenerde aufgefüllt wird. Beide Arten bevorzugen einen kalkhaltigen, lehmigen Boden. Besonders Christrosen kümmern, wenn sie zu wenig Kalk im Boden haben. Hier kann man aber leicht mit Kalksplitt oder Algenkalk nachhelfen.

