Durch das regelmäßige Entfernen von welken Blüten und Blättern sehen die Geranien nicht nur schöner aus. Das Säubern beugt auch der Entstehung von Krankheiten vor. Denn bei Feuchtigkeit verkleben welke Blüten und Blätter schnell und werden so zu einem perfekten Nährboden etwa für Pilzkrankheiten. Außerdem regt das Ausputzen die Blütenbildung an.
Von Einzelblüten und Dolden
Die Blüten von Geranien wachsen in so genannten Dolden, die aus einer Vielzahl von Einzelblüten bestehen. In der Regel blühen nicht alle Blüten einer Dolde gleichzeitig. In demselben Blütenstand können Blüten bereits verwelkt sein, während andere noch nicht einmal aufgeblüht sind. Solange nur wenige braune Blüten zu sehen sind, ist es kein Problem, lediglich die verblühten Einzelblüten zu beseitigen. Das kann allerdings zeitaufwändig sein. Es ist deshalb vollkommen okay, den Blütenstand komplett zu entfernen. Nur ignorieren sollten Sie verblühte Blüten und welke Blätter über einen längeren Zeitraum nicht. Dabei ist das Ausputzen bei halbgefüllten und gefüllten Sorten wichtiger als bei einfach blühenden Geranien.

