Muttertag ist mehr als nur ein Datum im Kalender - es ist eine Gelegenheit innezuhalten und sich bei jenen zu bedanken, die unser Leben rund laufen lassen. Mütter sind Ratgeberinnen, Trösterinnen und oft die stillen Managerinnen im Chaos. Doch wie bedankt man sich bei dem Menschen, der immer ein offenes Ohr hat?
Pünktlich zum Muttertag haben wir in der Redaktion unsere persönlichen Highlights, Geschenkideen und Kindheitserinnerungen zusammengetragen.

„Gemeinsame Zeit ist das schönste Geschenk“
Muttertag - ich weiß, viele Frauen können damit wenig anfangen. So wie meine Freundin Susanne. „Die Arbeit von Müttern sollte das ganze Jahr über wertgeschätzt werden“, sagt sie, „nicht nur an einem Tag!“ Das sehe ich genauso und trotzdem freue ich mich auf den 10. Mai.
Im vergangenen Jahr hat meine Familie mich mit einem Frühstück überrascht. Die Kinder, längst erwachsen und aus dem Haus, kamen zu Besuch, brachten frische Croissants und allerlei andere Leckereien mit. Dann saßen wir alle zusammen am Tisch, haben gegessen, erzählt, gelacht. Diese gemeinsame Zeit ist für mich das schönste Geschenk.
Martina Kaiser, Chefredakteurin

„Ich lass mich bekochen“
Seit ich selbst Mama bin, hat sich die Perspektive am Muttertag geändert: Früher war ich diejenige, die Blumen gepflückt und kleine Basteleien verschenkt hat. Heute bekomme ich liebevoll gefertigte Karten und Geschenke von meiner siebenjährigen Tochter. Letztes Jahr war es ein selbst bedruckter Kissenbezug mit einem großen Herzen – ich bin gespannt, was es diesmal wird!
Gerade hat sie das Kochen für sich entdeckt. Wie schön wäre es, wenn sie am Muttertag ihr neues Kinderkochbuch aufschlägt und für mich am Herd steht.
Und meine eigene Mutter? Die freut sich bis heute, wenn ich an sie denke oder anrufe. Große Geschenke braucht es bei uns nicht.
Franziska Wiegard, Ressortleiterin Frauengesundheit

Jeder Besuch ist Muttertag
Meine Mutter wohnt 600 Kilometer von mir entfernt. Die Blumen, die ich an Muttertag schicke, müssen meine Dankbarkeit quer durch Deutschland tragen. Das gelingt nicht immer. Meine 90-jährige Mutter freut sich über den Blumenstrauß, aber manchmal ist sie bestimmt auch traurig, weil er sie an die Distanz erinnert. Deshalb versuche ich, jeden Besuch und jedes Telefongespräch zu einem Muttertag zu machen. Kürzlich habe ich intensiv nach einem neuen Fernseher recherchiert, denn wir hatten uns darauf geeinigt, dass sie dringend einen benötigt. Nach einem halben Dutzend Telefonaten mit Elektronikmärkten in ihrer Nähe sagte sie: „Ach, ich brauche doch kein neues Gerät.“ Obwohl wir erst April hatten, tröstete ich mich mit dem Gedanken: Es war Muttertag!
Stefan Skiera, Textchef

Ein Tag für drei Generationen
Da meine beiden Söhne noch im Kleinkindalter sind, freue ich mich über alles Selbstgebastelte, das sie mir stolz und aufgeregt an Muttertag überreichen. Als Mutter, Tochter und Enkeltochter ist es mir außerdem wichtig, besonders an diesem Tag mit meiner eigenen Mama und Oma Zeit zu verbringen. Das gelungenste Geschenk für meine Mutter war deshalb ein italienischer Abend, an dem wir zusammengekommen sind, um gemeinsam zu essen, mit einem guten Gläschen Wein anzustoßen und dabei uns Frauen und das Leben zu feiern.
Jeannette Deschler, Online Redaktion

Gemeinsam an einem schönen Ort
Da meine Mutter gerne auf Tagesausflügen unterwegs ist, verbringen wir den Muttertag jedes Jahr gemeinsam an einem schönen Ort - sei es in den Bergen, an einem See oder in einer Stadt. Wo es dieses Jahr hingehen soll haben wir noch nicht entschieden.
Unser schönster Ausflug ging vor einigen Jahren nach Burghausen. Dort haben wir die längste Burg der Welt besucht, sind durch die Anlage geschlendert und haben uns später auch den Ort angesehen. Ausklingen lassen haben wir den Tag mit einem leckeren Abendessen.
Andrea Egger, Abo-Marketing

Das schönste Geschenk: eine süße Erinnerung
Als mein damals 5-jähriger Sohn mir am Muttertag ein selbstgemaltes Bild mit Pfannkuchen schenkte und sagte: „Herzlichen Glückwunsch, Mama, du kannst heute Pfannkuchen backen!“, musste ich laut lachen. „Wird das dann ein Geschenk für mich, oder für dich?“, habe ich dabei gefragt.
Das kleine Pfannkuchen-Bild liegt Jahre später noch auf meinem Nachttisch und ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich es sehe. Mit der Zeit wurde es ein immer schöneres Geschenk: eine süße Erinnerung, die mir das Herz wärmt.
Nicole Medgenberg, Content Manager

Die verunstaltete Hyazinthe
Die Mama meiner Kindheit war meine Oma und meine eindrücklichste Muttertagserinnerung ein Desaster. Ich war acht oder neun und sollte meiner Oma etwas Selbstgebasteltes schenken. Im Werkunterricht hatten wir damals Hinterglasmalerei. Für mich, der schon auf Papier nur rumpatzte, war das eine aussichtslose Quälerei. Nichtsdestotrotz wurde das Ergebnis - eine mit dicken Pinselstrichen verunstaltete, nun ja, Hyazinthe - in Geschenkpapier verborgen, das ich dann beschämt meiner Oma überreichte. Sie war außer sich vor Freude und strahlte! Und später hängte sie das Bild sogar auf!
Heute muss ich über das “Desaster” und die “Quälerei” lächeln. Und natürlich mache ich es heute bei Geschenken meiner Kinder genauso: Ich bin außer mir vor Freude, strahle und hänge Bilder auf. (Allerdings war auch noch keine Hyazinthe dabei.)
André Lorenz, Chief Content Officer

Frau im Leben Vorteils-Angebot bestellen!
2 Ausgaben Frau im Leben + 1 Sonderheft Happy für nur € 10,50 (statt € 15,97)
GRATIS: Reisenthel multicase signature black
Print & Zugang zu Frau im Leben+plus

