Die Kraft des Mondes einfach ausprobieren
Planen Sie Aktivitäten rund um den Garten nach dem Mond
Die Idee ist einfach: So wie der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, soll er auch den Wasser- und Nährstofftransport der Pflanzen steuern. Je nach Mondphase werden bestimmte Gartenarbeiten empfohlen – säen, pflanzen, schneiden oder ernten.
Neumond – Neubeginn
Der Neumond steht im Garten für Neubeginn und Vorbereitung. In dieser Phase eignet sich die Zeit besonders gut zum Jäten, Lockern des Bodens und für Rückschnitte. Auch das Bekämpfen von Schädlingen soll jetzt besonders wirkungsvoll sein.
Zunehmender Mond – Wachstum
Mit dem zunehmenden Mond beginnt eine Phase des Aufbaus und Wachstums. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Aussaat von Pflanzen, die oberirdisch Früchte oder Blätter bilden. Düngen und Pflanzarbeiten unterstützen ein gutes Gedeihen.
Vollmond – Höhepunkt und Ernte
Diese Phase gilt als Höhepunkt der Wachstumskraft. Obst, Gemüse und Kräuter sind jetzt besonders aromatisch und können geerntet werden. Empfindliche Pflanzen lassen sich bei Vollmond gut umsetzen.
Abnehmender Mond – Loslassen
Beim abnehmenden Mond zieht sich die Energie in die Wurzeln zurück. Diese Zeit eignet sich für die Pflege von Wurzelgemüse sowie für das Schneiden von Bäumen und Hecken. Auch Rasenmähen ist jetzt sinnvoll, da das Wachstum langsamer erfolgt.
“Warum nicht einfach mal ein Experiment wagen? Ich werde es in dieser Gartensaison jedenfalls testen. Vielleicht gedeiht dann ja auf meinem Balkongarten der Salbei besser und der Lavendel und die Ringelblume blühen üppiger?”
Ulrike Passoth, Redakteurin bei Frau im Leben

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