1. Schritt: sich aufraffen
„Aufräumen fängt immer mit Aufraffen an“ – Dani Parthum muss lächeln, als sie diesen Satz sagt. „Ich weiß, dass es zu den ungeliebten Aufgaben im Haushalt gehört, Ordnung in die Dinge zu bringen“, sagt die Finanz-Expertin aus Hamburg, „und doch ist das von Zeit zu Zeit notwendig. Denn die eigenen Papiere aufzuräumen und zu ordnen ist ein Stück Eigenfürsorge.“
Hunderte Male hat Parthum anderen schon beim Sortieren geholfen und beim Abwägen, was wegkann und was unbedingt aufbewahrt werden muss. Sie empfiehlt, Schritt für Schritt vorzugehen. „Also nicht, sich alle Ordner an einem Sonntagnachmittag vorzunehmen, sondern zuerst einen Ordner und sich dafür eine Stunde Zeit zu nehmen“, so die Expertin. Diese Häppchen-Strategien habe einen doppelten Zweck: „Man überfordert sich nicht, schiebt es aber auch nicht auf die lange Bank.“ Stück für Stück gewinne man dann wieder Kontrolle über die eigenen Angelegenheiten, so Parthum.

