Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arthrose – meist im Knie. Die Schmerzen schränken den Alltag ein, viele Betroffene greifen dauerhaft zu Schmerzmitteln und bewegen sich zu wenig aufgrund der Beschwerden. Eine neue Behandlungsmethode verspricht Linderung, ohne das Gelenk zu ersetzen: die Transarterielle Periartikuläre Embolisation, kurz TAPE. Privatdozent Dr. Erkan Celik, Leiter der Sektion Interventionelle Radiologie am Uniklinikum Köln, führt den Eingriff mehrmals wöchentlich durch. Wir haben ihn gefragt, wie die Methode funktioniert, wie wirksam sie laut aktueller Studienlage ist, was sie kostet – und für wen sie sich eignet.
Hier finden Sie Tipps um Ihre Arthrose im Alltag zu unterstützen
Sie bieten an der Uniklinik Köln eine neue Therapie bei Arthrose an. Was wird bei der TAPE-Methode gemacht?
CELIK Bei der Transarteriellen Periartikulären Embolisation, kurz TAPE, werden krankhafte, entzündete Blutgefäße temporär verschlossen, um die Gelenkschmerzen zu lindern.
Verschleißt bei Arthrose nicht eigentlich der Gelenkknorpel?
CELIK Das ist richtig. Man weiß aber inzwischen, dass sich bei Arthrose auch die Gelenkinnenhaut verändert: Durch eine Entzündung erhöht sich die Durc…


