Forscher haben entdeckt, dass Medikamente gegen den Knochenabbau möglicherweise das Demenz-Risiko senken. Wir haben den Experten Prof. Lorenz Hofbauer (Direktor des Universitäts-Centrums für gesundes Altern am Universitätsklinikum Dresden, Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkte: Endokrinologie, Knochenerkrankungen, Geriatrie) gefragt, was da dran ist:
Eine aktuelle Studie an der Uni Hongkong ergab, dass Osteoporose-Patienten, die sogenannte Bisphosphonate nehmen, ein geringeres Demenz-Risiko haben.
Prof. Hofbauer Ja, das ist erstaunlich. Bisphosphonate sind seit über 30 Jahren zugelassen. Es gibt sie als Tabletten, einmal wöchentlich, oder als Infusion einmal pro Jahr, z. B. bei Frauen mit Osteoporose nach den Wechseljahren oder bei Osteoporose infolge einer Krebstherapie.
Wie wirken die Medikamente?
Sie die Fresszellen, die den . Man weiß inzwischen, dass Bisphosphonate auch Effekte außerhalb des Skeletts haben. Beispielsweise treten bestimmte und damit seltener auf.


