Immer mehr Menschen haben zu hohe Zuckerwerte. Viele wissen nicht einmal, dass sie betroffen sind. Höchste Zeit, einen Blick auf die eigene Gesundheit zu werfen. Denn auch wenn Sie sich gesund fühlen, kann sich die Erkrankung über Jahre unbemerkt entwickeln.
Wie hoch ist Ihr Risiko?
Patienten mit Typ-2-Diabetes sind der Krankheit vor allem am Anfang keineswegs ausgeliefert. Je früher zu hohe Blutwerte entdeckt werden, umso besser. Machen Sie hier den Test und finden Sie heraus, wie hoch Ihr Risiko ist, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes zu erkranken.
Weitere Präventions-Tipps und verschiedene Info-Broschüren finden Sie auch bei der Deutschen Diabetes Stiftung, die den Test zur Verfügung gestellt hat (Quelle: FINDRISK-Evaluation 2007; Prof. Dr. Peter E. H. Schwarz, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden).
Warum lohnt sich der Test?
Typ-2-Diabetes entsteht häufig schleichend. Ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass Sie zwangsläufig an Diabetes erkranken. Bei steigenden Fallzahlen häuft sich auch die Frage nach dem Auslöser: ein Grund für die immer mehr Typ-2-Diabetes-Diagnosen ist, dass wir immer älter werden. Denn neben der genetischen Veranlagung spielt auch das Alter eine Rolle bei der Entstehung der Krankheit. Ausschlaggebend ist aber vor allem unser Lebensstil. Wer sich zu wenig bewegt, ungesund ernährt und übergewichtig ist, kann Diabetes entwickeln. Oft geschieht die Erkrankung schleichend über Jahre hinweg.
Was ist Typ-2-Diabetes?
Wenn wir eine Portion Nudeln, ein Brot oder etwas Obst essen, werden die darin enthaltenen Kohlenhydrate in Traubenzucker umgewandelt – der Blutzuckerspiegel steigt an. Normalerweise schleust das Hormon Insulin den Zucker aus dem Blut in die Zellen. Bei Diabetes reagieren die Zellen aber zu schwach auf das Insulin und nehmen den Zucker nicht auf – er bleibt im Blut.
Anders ist es beim selteneren Diabetes Typ 1: Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Die insulinproduzierenden Zellen werden zerstört, Patienten müssen Insulin spritzen.
Wie lässt sich das Risiko senken?
Mit Bewegung! 30 bis 60 Minuten am Tag sollten es sein. Klingt viel? Neben 150 Minuten zügigem Spazierengehen, Joggen, Schwimmen oder Nordic Walking pro Woche, zählen auch kleine bewegte Pausen zwischendurch. Wippen Sie beim Warten an der Bushaltestelle mit den Füßen oder nehmen Sie die Treppe statt den Aufzug.
Wie ernährt man sich richtig?
Mit gesunder Ernährung lässt sich das Ruder oft noch herumreißen. Welche Lebensmittel bei Diabetes ideal sind, lesen Sie hier:
So berechnen Sie Ihren BMI

© Grafik: Deutsche Diabetes Stiftung


