Aquafitness ist längst nicht mehr der Rentnersport, für den er lange gehalten wurde. Geht man heute in einen Kurs, trifft man auf Jung und Alt, Männer und Frauen – und eine überraschende Vielfalt an Kursformarten. Kaum eine Sportart ist gesünder und effizienter.
Warum Wassergymnastik so gesund ist
„Aquafitness verbindet effektives Training mit maximaler Schonung der Gelenke“, erklärt die Diplom-Sportwissenschaftlerin und Aqua-Trainerin Daniela Carta aus Köln. „Durch den natürlichen Auftrieb des Wassers werden Knie, Hüften und Wirbelsäule deutlich entlastet – ideal also bei Rückenproblemen, Arthrose oder Übergewicht. Gleichzeitig entsteht durch den Wasserwiderstand ein intensiver Trainingseffekt: Die Muskeln werden gestärkt, ohne dass schwere Gewichte nötig sind, und auch der Kalorienverbrauch steigt deutlich.“ Bis zu 800 Kalorien pro Stunde sind bei intensivem Workout möglich.
Bluthochdruck und Diabetes vorbeugen mit Aquafitness
Auch Herz und Kreislauf profitieren. „Regelmäßiges Training im Wasser verbessert Ausdauer, Koordination, Durchblutung und Stoffwechsel, unterstützt den Lymphfluss und kann helfen, das Risiko für Bluthochdruck oder Typ-2-Diabetes zu senken.“
Die bei der Bewegung entstehenden Strömungen und Wirbel wirken wie eine sanfte Massage auf Haut und Bindegewebe. Gleichzeitig fordert der Wasserwiderstand die tiefliegende Muskulatur und fördert die Körperspannung. Langsame Übungen wirken sanft, schnelle deutlich intensiver. Das Ergebnis: ein effektives Ganzkörpertraining, das Muskeln stärkt, Kalorien verbrennt und gleichzeitig angenehm erfrischt.
Wer sich vor dem Training durchchecken lassen sollte
„Bei akuten Infekten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder schwerer Osteoporose mit hohem Frakturrisiko sollte vorher ärztlicher Rat eingeholt werden.…

