Modul 7: Nach den 7 Tagen
Wie Sie das leichte Gefühl bewahren – und Ihren eigenen Weg weitergehen
1. Ein bewusster Moment des Innehaltens
Bevor Sie weiterlesen, lade ich Sie zu etwas ein, das im Alltag oft zu kurz kommt:
Innehalten.
Sie haben sich sieben Tage Zeit genommen.
Sie haben sich mit Ihrem Körper beschäftigt.
Mit Ihrem Essen.
Mit Ihrem Rhythmus.
Mit sich selbst.
Ganz gleich, wie „perfekt“ diese Woche für Sie war –
sie war eine Zuwendung an sich selbst.
Und das allein ist bereits wertvoll.
2. Warum dieses Modul so wichtig ist
Viele Programme enden abrupt.
Nach dem letzten Tag steht man plötzlich allein da – mit der Frage:
„Und jetzt?“
Genau hier entstehen oft Unsicherheit, alte Muster und schließlich Rückfälle.
Dieses Modul möchte Ihnen etwas anderes mitgeben:
- Orientierung statt Leere
- Vertrauen statt Angst
- Wahlmöglichkeiten statt Regeln
Es geht nicht darum, „dranzubleiben um jeden Preis“.
Es geht darum, Ihren eigenen Weg zu finden.
3. Was sich in 7 Tagen verändern kann – und was nicht
Sieben Tage sind kurz.
Und doch können sie viel bewirken.
Mögliche Veränderungen:
- weniger Völlegefühl
- ruhigere Verdauung
- klareres Hungerempfinden
- mehr Struktur
- ein leichteres Körpergefühl
- mehr Gelassenheit
Was diese 7 Tage nicht leisten müssen:
- ein endgültiges Zielgewicht
- perfekte Routinen
- lebenslange Lösungen
Diese Woche war ein Anfang, kein Abschlussprojekt.
4. Das „leichte Gefühl“ verstehen
Viele Menschen sagen nach solchen Programmen:
„Ich fühle mich leichter.“
Dieses Gefühl ist nicht nur körperlich.
Es entsteht durch:
- regelmäßige Mahlzeiten
- weniger Stress
- weniger innere Kontrolle
- mehr Vertrauen
Das Ziel ist nicht, dieses Gefühl festzuhalten wie etwas Zerbrechliches.
Sondern zu verstehen, wodurch es entstanden ist.
5. Rückblick: Was hat Ihnen gutgetan?
Bevor wir nach vorne schauen, ist der Rückblick entscheidend.
Nicht im Sinne von Bewertung –
sondern im Sinne von Erkenntnis.
Der große Abschluss-Rückblick
Was habe ich über mich gelernt?
Nehmen Sie sich Zeit für diese Fragen.
Teil A: Mein Körper
☐ Meine Verdauung ist ruhiger
☐ Ich fühle mich weniger aufgebläht
☐ Ich habe mehr Energie
☐ Ich spüre Hunger und Sättigung klarer
☐ Ich fühle mich wohler in meinem Körper
Reflexion:
Was hat sich körperlich verändert?
Teil B: Mein Essen
☐ Ich esse regelmäßiger
☐ Ich esse entspannter
☐ Ich habe weniger Angst vor Essen
☐ Ich genieße mehr
☐ Essen fühlt sich weniger belastet an
Reflexion:
Was hat sich im Umgang mit Essen verändert?
Teil C: Mein Alltag
☐ Ich habe mehr Struktur
☐ Ich nehme mir bewusster Zeit
☐ Ich gehe freundlicher mit mir um
☐ Ich habe weniger Druck
☐ Ich fühle mich stabiler
Reflexion:
Was war im Alltag besonders hilfreich?
6. Drei mögliche Wege nach diesen 7 Tagen
Es gibt nicht den einen richtigen Weg.
Es gibt Optionen.
Option 1: Die Woche wiederholen
Viele Menschen profitieren davon, die 7 Tage noch einmal zu durchlaufen:
- mit mehr Sicherheit
- weniger Unsicherheit
- mehr Vertrauen
Wiederholung ist keine Schwäche – sie ist Vertiefung.
Option 2: Elemente integrieren
Vielleicht möchten Sie:
- die warme Hauptmahlzeit beibehalten
- Frühstück oder Abendessen leichter gestalten
- regelmäßiger essen
- bewusster bewegen
Auch das ist ein sehr guter Weg.
Option 3: Eine Pause machen
Manchmal ist das Beste:
- nichts „neu zu starten“
- den Körper beobachten
- wirken lassen
Eine Pause ist kein Rückschritt.
7. Rückfälle verstehen – und freundlich auffangen
Ein ganz wichtiger Punkt:
Rückfälle sind kein Scheitern.
Alte Muster melden sich oft wieder:
- bei Stress
- bei Unsicherheit
- bei emotionalen Belastungen
Das bedeutet nicht, dass Sie „wieder von vorn anfangen“.
Es bedeutet, dass Ihr Körper vertraute Wege kennt.
Der Unterschied liegt im Umgang:
- früher: Selbstkritik
- heute: Wahrnehmung
8. Wenn das Gewicht wieder schwankt
Gewicht ist keine Gerade.
Es schwankt – auch bei stabilem Essverhalten.
Wichtig ist:
- nicht sofort zu reagieren
- nicht zu kontrollieren
- nicht zu bestrafen
Fragen Sie sich stattdessen:
„Was braucht mein Körper gerade?“
9. Ihr neuer innerer Kompass
Vielleicht möchten Sie sich aus diesem Programm einen inneren Leitsatz mitnehmen.
Zum Beispiel:
Ich darf meinem Körper vertrauen.
Ich muss mich nicht kontrollieren, um sicher zu sein.
Leichtigkeit entsteht durch Entlastung.
Oder formulieren Sie Ihren eigenen.
10. Der Abschluss-Selbsttest
Wie sicher fühle ich mich für meinen weiteren Weg?
☐ Ich fühle mich orientierter
☐ Ich habe weniger Angst vor Essen
☐ Ich verstehe meinen Körper besser
☐ Ich weiß, was mir guttut
☐ Ich gehe freundlicher mit mir um
Reflexion:
Was gibt mir Sicherheit für die nächste Zeit?
11. Ein Abschlusswort
Dieses Programm wollte Ihnen nichts beibringen,
was Ihr Körper nicht längst weiß.
Es wollte:
- erinnern
- beruhigen
- entlasten
- begleiten
Sie müssen nichts festhalten.
Sie dürfen weitergehen – in Ihrem Tempo.
12. Was Sie aus diesen 7 Tagen mitnehmen dürfen
- Ihr Körper ist nicht gegen Sie
- Leichtigkeit entsteht durch Sicherheit
- Regelmäßigkeit heilt
- Kontrolle darf losgelassen werden
- Ihr Weg darf individuell sein
Ein letzter Satz für Sie
Ich gehe meinen Weg mit meinem Körper – nicht gegen ihn.

